Heimatkunde

Entspannung




Heimatkunde


Die Siedlung wurde das erste Mal 1216 in einer Urkunde erwähnt. Seinen Namen erhielt das Dorf von einem Mosoner Bürger namens Lipold, einem ehemaligen Besitzer, dem Béla der IV. dieses Gebiet stiftete. Der Name fand im XIV-XV. Jahrhundert in mehreren Urkunden Erwähnung. Für einen langen Zeitraum war die Ortschaft im Besitz der Familie Héderváry.
 
In den Freiheitskämpfen des 18. Jahrhunderts fanden Gruppen der Freiheitskämpfer (Kurucok) in der Inselwelt der Donau Versteck.
 
Im Jahr 1809 litt das Dorf nicht nur unter dem Durchzug der französischen Truppen, sondern wurde auch noch vom Hochwasser vollständig zerstört. Bald darauf wurde die Siedlung an einem sicheren Ort erneut aufgebaut.
 
Im Freiheitskampf von 1848-49 schloss sich die Bevölkerung der Schüttinsel mit Begeisterung den Truppen von Lajos Kossuth an.
 
In den vergangenen Jahrhunderten war Lipót als Fischerdorf bekannt. Zusammen mit anderen Fischern aus der Schüttinsel haben auch die Lipóter ihren eigenen Fischerstand an Fischmärkten von Wien und Bratislava gehabt.
 
Ein anderer berühmter Beruf war der des Goldwäschers.
 
Das große Hochwasser im Jahr 1954 verschonte auch Lipót nicht. Großteil des Dorfes wurde dabei zerstört. So musste die Siedlung, wie mehrmals in seiner Geschichte, erneut aufgebaut werden.
 
Die im Jahr 1968 gebohrte Thermalquelle brachte eine bedeutsame Änderung und einen Wendepunkt ins Leben des Dorfes.


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